Der Geldmarkt ist derjenige Teilmarkt des gesamten Finanzmarktes, auf welchem kurzfristige Gelder mit dem Guthaben der Zentralbank gehandelt werden. Das Angebot und die Nachfrage und bilden sich über den Zins auf dem Geldmarkt. Vom Kapitalmarkt unterscheidet sich der Geldmarkt durch eine kürzere Fristigkeit der Überlassung des Kapitals. Die Grenze zwischen beiden Märkten wird in der Regel bei Fristigkeiten von einem ... Mehr lesen »
Kategorie Archiv: Lexikon
Jahresüberschuss
Der Begriff des Jahresüberschusses bezeichnet in der Buchführung das nach den handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen ermittelte positive Ergebnis eines gesamten Geschäftsjahres. Als das Ergebnis der der Berechnung der gesamten Verluste und Gewinne eines Unternehmens, zeigt es an, welchen Gewinn ein Unternehmen in der laufenden Periode unter dem Strich erwirtschaftet hat. Ein negatives Ergebnis, welches als Verlust bezeichnet wird, wird dann ... Mehr lesen »
Junge Aktien
Als sogenannte junge Aktie, welche auch häufig neue Aktien bezeichnet werden, werden die zusätzlichen, neuen Aktien bezeichnet, welche bei einer Erhöhung des Kapitals von einer Aktiengesellschaft ausgegeben werden. Bei diesem Vorgehen spricht man häufig auch von Emmitation. Es handelt sich also um eine genaue Unterscheidung nach dem Ausgabezeitpunkt einer Aktie. Um Altaktionären zu ermöglichen, weiterhin im selben prozentualen Verhältnis wie ... Mehr lesen »
Kapitalertragssteuer
Die Kapitalertragsteuer ist eine Erhebungsform der Einkommensteuer. Sie dient als Quellensteuer und sie wird vom kontoführenden Institut von den Kapitalerträgen abgezogen, soweit kein Auftrag der Freistellung zu berücksichtigen ist. Der Schuldner der Zinserträge ist damit als Steuerzahler für die korrekte Einbehaltung und Abführung an die Finanzbehörden verantwortlich. Die Kapitalertragsteuer wird, wenn sie nicht als Abgabensteuer ausgestaltet ist, bei der ... Mehr lesen »
Kapitalerhöhung
Unter der Kapitalerhöhung werden sämtliche Kapitalmaßnahmen verstanden, welche auf eine Erhöhung des Eigenkapitals in einem Unternehmen abzielen und sowohl als Innenfinanzierung als auch im Wege der Finanzierung durch externe Maßnahmen durchgeführt werden können. Das Gegenteil ist die komplette Herabsetzung des Kapitals. Ursachen der Kapitalerhöhung Kapitalerhöhungen beruhen zudem zumeist auf betriebswirtschaftlichen Ursachen und betreffen damit überwiegend Kapitalgesellschaften, da deren Kapitalbedarf hoch ... Mehr lesen »
Leitzins
Unter dem Leitzins versteht man den von der jeweiligen zuständigen Zentralbank festgelegten Satz des Sitzes zur Steuerung des Geld- und des Kapitalmarkts. Er legt damit denjenigen Zinssatz fest, zu dem sich die Geschäftsbanken bei einer Zentral- oder Notenbank gegen die Verpfändung notenbankfähiger Sicherheiten oder unter der Eingehung eines Geschäftes mit Wertpapieren der Zentralbank Geld beschaffen können. Wichtige Positionen zum Leitzins ... Mehr lesen »
Leerverkauf
Der Leerverkauf, auch Blankoverkauf, ist ein Begriff aus dem Finanz- und Bankwesen, welcher den Verkauf von Waren oder Finanzinstrumenten, vor allem von Devisen und Wertpapieren beschreibt. Diese sind meist über die Verkäufer zum Verkaufszeitpunkt nicht verfügbar. Das bedeutet , der Verkäufer hat zu diesem Zeitpunkt keinen Zugriff auf diese. Um seine künftige Lieferverpflichtung dennoch erfüllen zu können, muss er sich ... Mehr lesen »
Die Kompensation
Unter Kompensation versteht man speziell in der Technik den Effekt, in dem verschiedene Einflüsse durch technische Gegebenheiten oder ihre Ausgestaltung so gegeneinander wirken, sodass diese sich gegenseitig aufheben. Wird ein Einfluss einer physikalische Größe als Störung bewertet, so ist es das Ziel der Kompensation. Damit wird dem unerwünschten Einfluss einen Zweiter entgegengestellt, der den ursprünglichen Einfluss aufheben soll. Die Kompensation ... Mehr lesen »
Leverage-Effekt
Der Leverage-Effekt, der Hebeleffekt, ist ein finanzwirtschaftlicher Begriff, der allgemein Situationen beschreibt, bei welchen kleine Änderungen einer Variablen zu großen Ausschlägen im Resultat führen. Der Begriff Leverage wird dabei in verschiedenen Bereichen verwendet. Vor allem aber in der Kapitalstruktur (financial leverage), in der Kostenstruktur (operating leverage) und bei Derivate. Verwendung in der Kapitalstruktur Als Leverage wird hierbei die Hebelwirkung der ... Mehr lesen »
Konsolidierung
Eine Konsolidierung ist bei einem Konzernabschluss, ein Jahresabschluss oder aber auch ein Zwischenabschluss eines Konzerns von Bedeutung. Dieser wird erstellt, indem er die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Konzerns darstellt. Soll er dabei sowohl den Angehörigen des Konzerns als auch externen Adressaten zur Information und zur Entscheidungsfindung dienen, dann wird die Anfertigung eines Konzernabschlusses zwingend. Zur Erstellung des Konzernabschlusses ... Mehr lesen »
Vermögen und mehr… … die Welt rund um Geld und Finanzen auf einem Blick