Griechenland-Chaos verursacht Goldpreissturz

Flickr by NixBC


Es macht sich Zweifel und Unmut breit. Griechenland zeigt nicht wirklich den verlangten und erwarteten Sparwillen. So ist es bereits zu einem Ausverkauf auf dem Rohstoffmarkt gekommen. Das Brent-Öl kostet zurzeit nur 111 Dollar und die Feinunze Gold ist so günstig, wie seit dem Januar nicht mehr. Alexis Tsipras hat die Zusage für das Rettungspaket abgeschmettert und daraufhin sind diese beiden Rohstoffe stark unter Druck geraten. Gold ist bereits seit Jahren nicht mehr der sicherste Anlagenwert und verliert dadurch noch mehr an Stabilität. Die Verunsicherung der verschiedenen Anleger macht sich mehr und mehr breit. So wird auch das Euro Gold aus der Euro Zone wesentlich uninteressanter, da dieses leicht zu schwächeln beginnt. Gold liegt damit bei 1598 Dollar. Das ist ein Verlust von 2,4 Prozent. Viele Anleger sind trotz des Preises im Januar bei dieser Anlage geblieben, doch ob sie das weiterhin auch tun, hängt von der weiteren Entwicklung ab.

Versorgungsengpässe sind abgesichert

Viele Anleger haben in Gold investiert, um sich gegen die Inflationsrisiken abzusichern, die nun sehr unwahrscheinlich werden. Das gesamte Geschäft verliert nachhaltig an Bedeutung. Ebenfalls ein Grund dafür ist der Euro-Kurs, der nur noch bei 1,30 Dollar liegt. Auch hier entsteht eine Unattraktivität für die Anleger, die mit Dollar zahlen. Selbst der Eurowert für Gold ist auf 1233,88 Euro gesunken. Experten sprechen von einer Angeschlagenheit des Goldes. Der Ölmarkt sieht allerdings auch nicht wesentlich besser aus. Die Förderzusagen aus Saudi Arabien haben ebenfalls zu einem Rückgang des Preises geführt. Aus Tokio heißt es, es sind Lager für Versorgungsengpässe angelegt worden. Diese Ängste haben die Preise bereits um 20 Prozent nach oben getrieben. Der Streit zwischen dem Iran und den wesentlichen Staaten ist nicht unschuldig daran.

Chaos ist perfekt

Es wird nunmehr von vielen Ländern gefordert, dass ein Barrel nicht wesentlich mehr als 100 Dollar kosten sollte. In Anbetracht der Nachfrage und des Angebotes, sei das ein annehmbarer und fairer Preis für alle Beteiligten. An dieser gesamten Entwicklung ist das Griechenland-Chaos mit beteiligt. Die Auswirkungen werden sich mit der Zeit auch bei anderen Rohstoffen bemerkbar machen und alles verläuft eher chaotisch. Durch die Absage des Rettungspaketes sind diese Preiseinstürze mehr oder weniger über Nacht eingetreten und jeder will nun seinen lukrativsten Vorteil daraus ziehen, was Preisschwankungen als Auswirkung haben, mit den letztendlich die Verbraucher zurechtkommen müssen. Ein schwacher Euro und immer wieder steigende Preise machen dieses Chaos und diese Unsicherheit für die Zukunft einfach perfekt.

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