Golddukaten

Quelle: wikimedia.org

Das Bild zeigt einen einfachen Golddukaten aus Österreich aus dem Jahre 1915.

Der Dukat oder die Dukaten, welche auch als Zechine oder Zecchine bekannt sind, sind eine Goldmünze, die im ganzen europäischen Raum verbreitet waren. Die Golddukaten besitzen einen Feingehalt von 986/1000 und wiegen etwa 3,50 Gramm. Das reine Feingewicht der Münze beträgt etwa 3,44 Gramm.

Bis heute werden Dukaten in Österreich, genauso wie der Maria-theresien-Taler für Geschenk- und Sammlerzwecke nachgeprägt. Aber auch bei vielen Anlegern erfreuen sich Golddukaten großer Beliebtheit. Dabei handelt es sich heute um offizielle Nachprägungen der Dukaten von 1872–1914 mit dem belorbeerten Kopfbild von Kaiser Franz Joseph den I. Die Nachprägungen zeigen nahezu einheitlich die Jahreszahl 1915. Bei der auch (selten) vorkommenden Jahreszahl 1951 handelt es sich um einen Fehler des Stempelschneiders. Gerade diese Fehlprägungen haben einen dementsprechend sehr hohen Wert.

Gewicht und Feingehalt entsprechen dabei dem historischen Münzfuß, der aus einer Wiener Mark zu schlagen war. Mit dem Feingehalt 986 Tausendsteln ergibt sich ohne Berücksichtigung von Fertigungstoleranzen ein Raugewicht von 3,490896 g bei einem Feingoldgehalt von 3,442411 g entsprechend 0,110676 Feinunzen.

Das österreichische 4-Dukaten-Stück mit entsprechend vierfachem Gewicht und Goldgehalt wurde auch nachgeprägt. Diese Münze mit belorbeerten Brustbild von Franz Joseph I. hat einen Durchmesser von 39,5 mm und ist daher aus empfindlich dünnem Goldblech und auch sehr wertvoll. Besonders Sammler schätzen diese Münzen sehr, da diese auch sehr selten sind.

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